Fördermittelprogramme machen Sanierungsmaßnahmen attraktiver

Redaktionsteam
17. Oktober 2017

Die Sanierung einer Immobilie bedeutet immer hohe Kosten für den Eigner. Um die Investitionskosten zu senken und gleichzeitig eine effiziente Gebäudegestaltung zu ermöglichen, gibt es verschiedene, vom Bund finanzierte Förderprogramme. Die KfW-Bankengruppe bietet unterschiedliche Programme, um beispielsweise ein Objekt energietechnisch wirkungsvoll auszurüsten oder Maßnahmen zur Erhöhung des Einbruchsschutzes zu finanzieren.

Energieeffizient Sanieren mit der KfW

Das KfW-Programm Energieeffizient Sanieren steht allgemein für die staatliche Förderung von Dämmmaßnahmen, dem Einbau von Fenstern und Außentüren, der Modernisierung der Heizungsanlage, sowie der Erneuerung oder dem Einbau einer Lüftungsanlage. Wer eine dieser Maßnahmen angehen möchte, sollte überlegen, ob noch weitere kleininvestive Ausgaben anstehen. Denn unter die förderfähigen Kosten der KfW-Förderung fallen z.B. auch Ausgaben für Sonnenschutz, Smart Home oder die hauseigene Ladesäule fürs E-Mobil. Gefördert werden Ersterwerber von saniertem Wohnraum sowie Immobilienbesitzer, die selbst ein Wohnobjekt sanieren.

Je besser die zukünftige Energieeffizienz des Wohnraums sein wird, desto höher sind auch die Investitionszuschüsse.

Einzelmaßnahmen werden hierbei mit 10% der förderfähigen Kosten bezuschusst, die Grenze liegt bei 5.000 Euro. Im Heizungs- und Lüftungspaket werden Maßnahmen mit 15% der Kosten subventioniert, hier liegt die Grenze bei 15.000 Euro.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Sanierung über einen Kredit zu finanzieren. Dabei werden Einzelmaßnahmen mit 7,5% der Darlehenssumme bis zu einem Betrag von 3.750 Euro für jede Wohneinheit gefördert. Das Heizungs- und Lüftungspaket verspricht eine Förderung von 12,5% der Darlehenssumme, bis zu einem Betrag von 6.250 Euro. Beide Programme bieten eine Kredithöhe von 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Zuschuss- oder Kreditvariante für den Einbruchschutz

Das KfW-Programm zum Einbruchsschutz bietet bis zu 1.600 Euro Zuschuss für Maßnahmen im eigenem Ein- und Zweifamilienhaus oder in der Mietwohnung. Ist beispielsweise der Einbau einer Gegensprechanlage, von Bewegungsmeldern oder von Anwesenheits- und Präsenzmeldern geplant, können private Eigentümer und Mieter mit Modernisierungsvereinbarung den Antrag im KfW-Zuschussportal vor Beginn der Installationsarbeiten online stellen und in der Regel nach sofortiger Zusage der KfW umsetzen.

So werden für die ersten 1.000 Euro der Investitionskosten für Einbruchsschutzmaßnahmen Zuschüsse von 20%, auf jeden weiteren Euro 10%, garantiert.

Dabei müssen die Kosten mindestens 500 Euro pro Wohneinheit betragen, die Grenze liegt bei 15.000 Euro. Auch in diesem Programm ist die Finanzierung der Sanierung als Kredit möglich, die Kredithöhe kann bis zu 50.000 Euro betragen.

Förderfähig sind einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren, Nachrüstsysteme für Fenster, bzw. Haus- und Wohnungs-, Balkon- und Terrassentüren, der Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen sowie baugebundene Assistenzsysteme. Die Maßnahmen können mit anderen Förderprogrammen kombiniert werden, wie beispielsweise der Förderung zum energieeffizienten Sanieren. Die KfW bietet für Interessenten in einem Zuschussportal die Möglichkeit, die Förderung online zu beantragen.

Für Sie gelesen auf der Webseite der KfW und in unseresm Förderatlas und zusammengefasst von unserem Redakteur.
(https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/index-2.html)