PV-Speicher - nachgefragt und gefördert

Ralf Wohlmann
25. September 2017

Nachjustierung des Speicherprogramms lässt mehr Anträge zu, dafür sinkt der Tilgungszuschuss schneller.

Mit der eigenen PV-Anlage auf dem Hausdach Sonnenstrom erzeugen, bis zu 60 % davon selbst im Haus nutzen und den Rest per Einspeisevergütung verkaufen. In über 60.000 deutschen Haushalten wurde bereits ein stationärer Batteriespeicher installiert. Die derzeit fallenden Preise machen die Investition für immer mehr Hauseigentümer erschwinglich.

Nach jüngsten Erhebungen des Bundesverband Solarwirtschaft sind die Preise im Heimspeichersegment seit 2013 um knapp 40 % gesunken.

»Derzeit erhält man für den Kauf eines neuen PV-Speichers einen weiteren Joker auf die Hand. Der Fördergeld-Joker hilft die Investitionskosten bereits bei Kauf und Installation sehr stark zu senken.«

So finden Sie die Förderungen mit be.connect

Febis im Interview

In dem Interview mit unserem Partner febis erfahren Sie nützlich zum Thema Fördermaßnahmen aber vor allem auch, wie wir Ihnen dabei helfen die richtigen Förderungen - zum einen zu finden und zum anderen dann auch wie Sie dies beantragen können.

Fördermittel für PV-Anlagen und Batteriespeicher

Nicht leer ausgehen

Die KfW vergibt bundesweit zinsgünstige Förderkredite für die Finanzierung von PV-Anlagen und Batteriespeichern im KfW-Programm Erneuerbare Energien Speicher. Der Förderkredit kann mit Fachhandwerkerangebot und vor Einbau über eine Hausbank beantragt werden. Zu 100 % können sowohl die Neuinstallation einer bis zu 30 kWp starken Photovoltaik-Anlage mit Solarstromspeicher finanziert werden, als auch die Nachrüstung eines Speichers bei einer nach Jahresbeginn 2013 installierten PV-Anlage.

In 2017 wurden bis Ende Mai bereits knapp 3.200 Förderzusagen verschickt. Seit Programmstart sind es damit insgesamt 8.000 geförderte PV-Speicher. Die steigende Nachfrage veranlasste das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) nun, den Fördertopf für 2017 noch einmal aufzufüllen.

Das Jahres-Gesamtbudget reicht nun für voraussichtlich 10.000 Anträge sowie 5.000 weitere Anträge in 2018.

Auch ein Tilgungszuschuss ist möglich

Nicht nur Förderung bei der Anschaffung

Der Förderkredit beinhaltet einen zusätzlichen Tilgungszuschuss auf die Investitionskosten des Batteriespeichers. Der Tilgungszuschuss sinkt normalerweise halbjährlich, zum 1. Juli 2017 von vormals 19% auf dann 16 %. Die nächste Kürzung kommt allerdings schneller als gedacht. Bereits ab Oktober 2017 gilt ein Tilgungszuschuss von 13 Prozent. Ab Januar 2018 sinkt er dann letztmalig auf 10 Prozent.